Der Begriff der Psychologie setzt sich aus den griechischen Wörtern psychos (Seele) und logos (Lehre) zusammen und bedeutet nichts anders als die Lehre von der Seele. Psychologie wird heutzutage an vielen Universitäten gelehrt. Das Psychologiestudium ist ein breites Fachgebiet, das häufig mit anderen Studienbereichen wie zum Beispiel der Naturwissenschaften oder der Informatik verbunden wird.
Psychologie zu studieren, ja das ist ein Wunsch vieler Abiturienten. Menschen helfen zu können, ist bei vielen hier der Grundgedanke. Verbunden mit diesem Motiv ist die weit verbreitete, falsche Vorstellung, (more…)
Depressionen gehören mittlerweile zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Infolge moderner Entfremdung ist oft von einer Zivilisationskrankheit die Rede. 15 von 100 Frauen erleiden heutzutage innerhalb eines Jahres eine depressive Phase. Bei den Männern ist die Quote nicht ganz so hoch: 8 von 100 haben im Jahr mit Depressionen zu kämpfen.
Gerade im Herbst und im Winter kommt es bei den Menschen immer häufiger zu einem vorübergehenden Stimmungstief, dem sogenannten Blues. Als Auslöser ist in erster Linie der jahreszeitlich bedingte Lichtmangel auszumachen: Schlechtes Wetter in Kombination mit tristen Farben und der Dunkelheit können extrem auf das Gemüt schlagen. Sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen, ist das Stimmungstief bei vielen Menschen überstanden. (more…)
Allgemein wird erwartet, dass Kinder das Beziehungsglück vollkommen machen. Sie können aber auch einen gewissen Störfaktor für eine Beziehung bedeuten. Hierbei ist der Störfaktor nicht das Kind direkt. Die Partner bekommen neben ihrer eigentlichen Rolle in der Beziehung eine zusätzliche Aufgabe als Eltern hinzu. Aus einem bisher eingespielten Zweierteam wird ein Dreierteam, welches sich noch einstellen muss.
Die Beziehung zueinander und der Alltag zu zweit verändert sich grundlegend durch ein Baby: Das Kind steht im Mittelpunkt der Beziehung. Gerade in den ersten Jahren benötigt das Kind viel Zeit, Zuwendung und die Aufmerksamkeit der Eltern. (more…)
Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist jeder dritte Deutsche neidisch auf andere. Jeder zweite versucht, den Neid zu unterdrücken. Bei dem Gefühl macht es zunächst keinen Unterschied, ob der Beneidete ein Arbeitskollege, ein Freund oder der eigene Partner ist. In der Liebesbeziehung sind jedoch das positive Liebesgefühl und das negative Neid-Gefühl auf ein und denselben Menschen gerichtet. Aus diesem Grund fällt es der betroffenen Person oft sehr schwer, sich zum gefühlten Neid zu bekennen – sowohl sich selbst als auch dem Partner gegenüber.
Neid in der Partnerschaft kann aber selbst die größte Liebe zerstören. Man fängt an, sich am Partner zu messen. Doch auf welche Aspekte ist man neidisch? Meistens sind es Punkte, die man für sich selbst nicht in Anspruch nehmen beziehungsweise umsetzten kann. Mögliche Punkte können eine hohe Intelligenz, viel Erfolg im Beruf, allgemeine Beliebtheit bei Menschen, Freizeitaktivitäten, ein stabiler Freundeskreis und eine liebevolle Familie sein. (more…)
Ihr Partner hört Ihnen schon lange nicht mehr zu? Er unterstützt sie nicht und hat bei Entscheidungen immer die Oberhand? Sie entdecken zunehmend kaum noch gemeinsame Interessen und es besteht untereinander kein Vertrauen mehr? Probleme werden unter den Tisch gekehrt und sexuell fühlen Sie sich schon lange nicht mehr befriedigt? Eine Paartherapie kann helfen.
Generell sind es meist mehrere Beziehungsprobleme, die zusammenkommen. Grundsätzlich ist eine Paartherapie nur möglich, wenn beide Partner dazu bereit sind. Meistens leidet allerdings der eine mehr als der andere. Wenn einer der Partner sich weigert, zu den Sitzungen zu gehen, liegt dies oft daran, dass er Angst vor einer Schuldzuweisung hat. (more…)
Der Psychoterror in der Schule ist leider ein viel zu verbreitetes Problem. Den Kindern fehlen oft wichtige Sozialkompetenzen und sie beurteilen ihre Mitmenschen nach sehr einfachen Mustern. Egal ob der Kleinste, Jüngste, Dickste oder Intelligenteste – Kinder finden immer jemanden, den sie erst ausgrenzen und schließlich schikanieren können. Das hat verheerende Konsequenzen auf die Psyche. Im schlimmsten Fall erfahren die Kinder sogar körperliche Gewalt.
Die Kinder zeigen typische Symptome, wenn sie in der Schule gemobbt werden. Sie gehen dann nur ungern zur Schule, sind häufig krank, verhalten sich müde und lustlos und haben auch am Nachmittag nur wenig Lust zum Spielen. Die genannten Verhaltensweisen sind ein eindeutiges Warnsignal, gerade für die Eltern.
Doch es gibt Möglichkeiten, aus der Mobbing-Falle rauszukommen. (more…)
Im Unterbewusstsein des Menschen schlummert ein riesiger Vorrat an Wissen, der in alltäglichen Situation wie von selbst abgerufen wird und sich auf Entscheidungen und Handlungen auswirkt. Gemeint ist die Intuition – unser ständiger Begleiter. Sie lässt uns auch unbekannte Situationen spontan und dennoch zumeist richtig einschätzen, fernab von rationalen Überlegungen und Gedankengängen – eben intuitiv. Jeder Mensch agiert im Grunde intuitiv: in der bildenden Kunst, in der Musik, im Sport oder während eines schlichten Gesprächs.
Man weiß also tatsächlich mehr, als man denkt: “Der Verstand, den Menschen einsetzen, um vermeintlich kluge Entscheidungen zu treffen, ist begrenzt und macht nur einen kleinen Teil unseres tatsächlichen Wissens aus”, so der amerikanische Intuitionsforscher Milton Fisher. (more…)
Von Architekturpsychologie haben bisher die allerwenigsten gehört. Wen wundert das schon. Wird hierzulande doch bestenfalls bei der Gestaltung von Büroräumen auf die psychologische Wirkung geachtet. Dabei sollte es schon beim Kinderzimmer Gestalten anfangen. Kinder wissen, was sie wollen. Dies gilt auch für ihre eigenen Zimmer. Doch Eltern ignorieren oft die Wünsche der Kleinen. Gebt den Kindern mehr Möglichkeiten, ihr Zimmer zu gestalten, lautet die Devise. Können sich doch Wände, Decken und Einrichtungen positiv auf die Entwicklung auswirken.
Schon bei der Größe des Kinderzimmers wird das Kind häufig benachteiligt. Dem Wohnbereich wird der meiste Platz gegeben, dem Kinderzimmer der wenigste. Die Folge: Kinder verlagern ihren Spielbereich ins Wohnzimmer, den Eltern fehlt dadurch die Rückzugsmöglichkeit. Es ist der klassische erste Fehler bei der Wohnraumplanung. (more…)
Viele Menschen in Deutschland leiden an einer psychischen Erkrankung, doch nur wenige lassen sich tatsächlich behandeln. Psychische Krankheiten sind auch heute noch ein Tabuthema. Der erste Schritt zur Besserung einer Depression oder Sucht ist bekanntermaßen die Erkenntnis, dass man Hilfe benötigt. Wichtig für den Heilungsprozess ist die Wahl des passenden Therapeuten. Je früher die Erkrankung festgestellt wird, desto besser. Doch was ist bei der Suche nach einem guten Psychotherapeuten zu beachten? (more…)